Die letzte Beichte kann eine Lüge sein
Wenn Väter zweimal sterben
Albin Studer, ehemaliger Offizier der päpstlichen Schweizergarde,
wird erschlagen. Die Tatwaffe: eine Boulekugel. Der Tatort: Blattspitz,
Zürich. Der Täter: der Drogensüchtige Demenga. Für die Polizei
und den Vatikan ist der Fall somit erledigt. Nicht aber für Roger
Stahl, Gardist des Papstes mit Spezialaufgaben. Doch noch ehe
er Demenga befragen kann, stirbt der an einer Überdosis Heroin.
Und als plötzlich die Jagd auf ein ominöses Buch aus Albins Nachlass
ausbricht, muss Stahl erkennen: Albin Studer war nicht der Mensch,
für den er ihn hielt …
Lost Place Vienna
Kriminalroman, Emons Verlag
Ein harmloses Spiel hetzt in den Abgrund
Hinter jeder Spur lauert der Verrat
Wenn Gier nach Wahrheit blind macht
Drei abgesägte Köpfe schöner Frauen bringen Kriminalkommissarin
Valentina Fleischhacker in Bedrängnis. Als sie auch noch
unter Verdacht gerät, ihren Kollegen Zirner getötet
zu haben, ist sie gezwungen abzutauchen. In Zirners Wohnung findet
sie einen gepackten Rucksack, samt GPS. Sie schnappt sich die
Utensilien der Geocacher und beginnt eine außergewöhnliche
Schnitzeljagd. Ausganspunkt ist der Fundort des letzten toten
Frauenschädels. Dort findet sie die ersten Koordinaten, die
sie zum nächsten Cache führen sollen. Doch je mehr sie
auf die Fährte des Mörders kommt, umso mehr begreift
sie, dass der Mörder sie kennen muss. Denn er legt ihr Rätsel
aus, die nur sie lösen kann. Valentina begreift, dass auch
sie in das Profil der ermordeten Frauen passt...
Weinselig
Kriminalroman, Emons Verlag
Ein toter Stimmungsmacher verdirbt die Laune
Im Rausch des Weinfestes lauert der Kater
In Baden verstummen die Barden
Der eingeschlagene Schädel des Alleinunterhalters Robert Düster
bereitet Hauptkommissar Belledin Kopfzerbrechen. Als Todesursache
wird nicht der Hieb mit der Weinflasche, sondern eine injizierte
Überdosis Kaliumchlorid diagnostiziert. Diese chemische Verbindung
dient als gängiges Düngemittel, wird als Streusalz verwendet und
ist sogar Bestandteil einiger Zahncremes. Allerdings wird es auch
als Giftspritze bei Hinrichtungen verwendet. Und an ein Hinrichtungsritual
glaubt Belledin spätestens beim zweiten toten Stimmungsmacher.
Dass dem Kommissar neben hunderten von vergnügungssüchtigen Menschen
auch Kriegsfotograf Killian auf sonderbare Weise über den Weg
läuft, nimmt Belledin ausnahmsweise als dankbares Geschenk an.
Er hofft ihn als Spitzel in der Alleinunterhalterszene gewinnen
zu können.
''Das
Ihringer Weinfest ist darin Schauplatz gleich mehrerer Verbrechen. Wieder
ermitteln Hauptkommissar Belledin und der ehemalige Kriegsfotograf Killian
gemeinsam. Und sie bewegen sich an vielen den Lesern vertrauten Orten
so sympathisch menschlich - besser gesagt badisch-typisch, dass es dem
einheimischen Leser unweigerlich warm werden muss ums Herz. Trotz Mord
und Totschlag!''
Badische Zeitung
''Atmosphärisch dicht, ungemein bildhaft und von badischem Humor
durchdrungen, entspinnt sich eine spannende Geschichte, die nicht nur
Kenner der Region, sondern alle Freunde guter Krimis in seinen Bann
ziehen wird.''
Regio Magazin
Tod in der Rheinaue
Kriminalroman, Emons-Verlag
Alte Gräber und eine frische Leiche
Ein Toter am Kaiserstuhl stört den Winterschlaf
Kriegsfotograf Kilian stößt an die Fronten der eigenen
Vergangenheit
Der erfolgreiche Kriegsfotograf Killian kehrt nach zwanzig Jahren
von den Eindrücken der Front leer und müde in seine
südbadische Heimat zurück; in der Hoffnung, am sonnigen
Kaiserstuhl wieder Licht in seine Seele zu bekommen. Killian hat
den Tod in allen Facetten abgelichtet, jetzt sehnt er sich danach,
wieder das Leben zu finden. Während eines frühmorgendlichen
Shootings in den Rheinauen stößt Killian mit seinem
Kanu auf eine Wasserleiche. Da es sich um keinen unbekannten Toten,
sondern um Killians alten Schulfreund handelt, wird die Suche
nach sich selbst zur Jagd auf den Mörder. Dabei trifft Killian
auf alte Bekannte seiner Kindheit und Jugend und erlebt manche
Überraschung.
„Michael Moritz hat mit Killian und seinen Zeitgenossen
ungewöhnliche Charaktere in der badischen Provinz erschaffen. Und mit
diesen Figuren entwickelt er rund um den Kaiserstuhl einen aufregenden
Kriminalroman, der den Leser immer wieder mitreißt. Spannung, badische
Lebensart und viel Lokalkolorit verbinden sich hier zu einer aufregenden
Geschichte mit unerwartetem Ende.“
Staatsanzeiger
„Eine klug durchdachte Geschichte zwischen Geheimdienstverstrickungen,
Klezmermusik, Goethes Totentanz und badischer Weinseligkeit.“
Freiburg aktuell
„Die Geschichte ist immer kurzweilig und birgt so manche überraschende
Wendung und natürlich auch einiges an Lokalkolorit.“
Basler Zeitung
Roter Regen
Kriminalroman,
Emons-Verlag Eine verregnete Weinlese schafft Motive
Ein toter Heilpraktiker hilft keinem mehr
Wer über das Wasser herrscht, beherrscht die Welt
Nach sieben Wochen Dauerregen verfaulen die Trauben des Kaiser-stuhls
am Stock. Erst als der Sarg des ermordeten Heilpraktikers ins
Grab gelassen wird, durchbrechen die ersten Sonnenstrahlen den
grauen Himmel. Hauptkommissar Belledin kann darin keinen Zusammenhang
erkennen. Erst als er das Getuschel der Winzer vernimmt, die von
einer Regenmaschine erzählen, an der der Tote gebastelt haben
soll, horcht er auf. Als er in der Praxis des Tüftlers auch
noch rätselhafte Unterlagen entdeckt, droht aus dem einfachen
Mord ein Fall von globaler Tragweite zu werden. Dummerweise bleibt
es nicht bei dem einen Toten, und Kriegsfotograf Killian, der
gute Verbindungen zum BKA und internationalen Geheimdiensten pflegt,
fallen obendrein die Pläne der Regenmaschine in die Hände.
Während Belledin sich den Mordfall nicht vom BKA nehmen lassen
will und an ein Motiv aus Eifersucht glaubt, lässt Killian
überprüfen, inwieweit die Pläne des Heilpraktikers
überhaupt von Wert sind – und plötzlich weitet
sich der Fall weit über die badischen Grenzen hinaus: Denn
Regen und die Gier nach Macht halten nicht vor Schlagbäumen.
„Plot und Figuren merkt man an, dass der Freiburger
Autor im Kaiserstuhl aufgewachsen ist, bevor er als Schauspieler und
Fernsehkrimibösewicht bekannt wurde. Und das soll ein dickes Kompliment
sein, denn Michael Moritz spielt gekonnt mit Klischees und Dialekten
in einer spannenden Geschichte voller gut gezeichneter Figuren.“
Chilli- Das Freiburger Stadtmagazin
"Den Rest müssen Sie selber lesen", gibt Michael Moritz am Schluss seiner
Lesung in der Buchhandlung Sillmann seinen Gästen mit auf den Weg. Dass
er ihnen Lust darauf gemacht hat, nicht nur in seinem neuesten Krimi
"Roter Regen" die Abgründe am Kaiserstuhl zu entdecken, zeigt die Schlange,
die sich nach der Lesung vor dem Signiertisch bildet; viele haben beide
Bücher dabei. Bereits zuvor war es sehr eng zugegangen in der Buchhandlung,
jeder Stuhl belegt und die Besucher eindeutig begeistert.
Badische Zeitung